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Die Ruf- und Signalmaschine Drucken
Die Ruf- und Signalmaschine (RSM) bestand aus einem Motor, der einen Generator antrieb. Dieser Generator erzeugte eine Wechselspannung mit der Frequenz 425 Hz. (Manchmal ist auch von 450 Hz die Rede, aber auf 25 Hz soll es nicht ankommen.) Dies war genau der Ton, der als Wählton hörbar wurde, wenn man den Handapparat seines Telefons abnahm ("duuu"). Weiterhin besaß die RSM einen Nockenschalter, der den Takt für den Rufton ("duuut duuut duuut") und für den Besetztton ("dut dut dut") erzeugte. (Rufton: 1 s Ton, 4 s Pause, Besetztton: 150 ms Ton, 425 ms Pause)

Diese Taktungen waren nicht für gesamte Vermittlungsstelle gleich, vielmehr wurden die Takte gleichmäßig auf die einzelnen Teilnehmer aufgeteilt, damit die RSM nicht zu ungleichmäßig belastet wurde. Ansonsten hätte sie wohl angefangen zu jaulen.

Ohne die RSM ging in der Vermittlungsstelle überhaupt nichts, daher baute man grundsätzlich gleich zwei ein. Fiel eine aus, konnte die andere übernehmen. Damit die Maschinen gleichmäßig abnudelten, wurden sie wochenweise umgeschaltet.

 
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