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So ungefähr also hat bis 1997 die Vermittlungstechnik funktioniert. Einerseits ja fast ein bisschen schade, dass es diesen alten Klapperatismus nicht mehr gibt, andererseits war der Ersatz durch Elektronik mehr als überfällig. Im Ausland hat die Umstellung in vielen Fällen erheblich früher stattgefunden, Deutschland war wirklich ein vermittlungstechnisches Museum.
Auf jeden Fall hat das Telefonieren mit der alten Technik auch ganz gut funktioniert. Einerseits war die Verfügbarkeit äußerst hoch. Wie oft kam es schon vor, dass man den Hörer abnahm und das Telefon nicht funktionierte? Fast nie. Außerdem waren die alten Apparate mit ihrer rudimentären Ausstattung wesentlich einfacher zu bedienen (siehe [Signo]).
Wie auch immer, danach kam die elektronische Vermittlungstechnik: wartungsarmer, platzsparender, schneller, leistungsfähiger – billiger. Allerdings ist es nicht so interessant, hier zuzusehen, in einer elektronischen Vermittlungsstelle stehen nur Stahlschränke, in denen Platinen stecken. Bewegen tut sich hier nichts mehr, zu hören ist nur das Rauschen der Klimaanlagen, die die Abwärme der Elektronik nach draußen befördern.
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