| OB 33 |
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Der OB 33 (Konstruktionsjahr 1933) ist ein echter Veteran: Er ist noch nicht einmal für ein Selbstwählamt konstruiert worden. Die Vermittlung der Gespräche erfolgte rein manuell. Man nahm den Handapparat ab und drehte an der Kurbel. Daraufhin meldete sich die Vermittlung und erkundigte sich, mit welchem Teilnehmer man zu sprechen gedachte. Das Kürzel "OB" bezieht sich auf die Art der Stromversorgung: "OB" steht für "Ortsbatterie". Die Bezeichnung vieler anderer "Kurbel-Apparate" beginnt mit "ZB", was für "Zentralbatterie" steht. Bei der Zentralbatterie kam die elektrische Energie aus der Vermittlungsstelle, bei der Dinosauriervariante "OB" mit Ortsbatterie war in der Nähe des Apparats eine Batterie installiert, die regelmäßig von der Post ausgewechselt wurde. Der OB 33 wurde in recht großen Stückzahlen gebaut, vor allem die Bahn hatte jede Menge davon im Einsatz. (Ab etwa 1960 mit grauem Gehäuse.) Ob davon noch welche im Einsatz sind, weiß ich nicht. Immerhin habe ich Mitte der Neunzigerjahre noch einen auf dem Hauptbahnhof Hannover bewundert. Andere OB-Apparate (OB 70 und OB 90) sind bei der Bahn aber in jedem Fall noch in Betrieb. Mein Apparat war allerdings kein Bahner sondern ein Postapparat, wo und wozu er gedient hat, ist mir nicht bekannt. Da er erst 1951 gebaut wurde, hat er auch einen entsprechenden Handapparat (vom [W 48]); das gilt auch für die Gabel. Das folgende Bild zeigt den OB 33 ohne sein Blechgehäuse, gut zu erkennen ist der riesige Kurbelinduktor, die Kurbel ist abgenommen.
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