| W 58 und W 61 |
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Nachfolger des [W 38] war in der DDR der W 58. Das Design hatte sich gegenüber dem Vorgänger stark geändert, der Apparat wirkt recht modern. Allerdings wurde das Gehäuse weiterhin aus Bakelit gefertigt. Von innen sieht der W 58 etwas kurios aus. Übertrager und Kondensator sind unter die Klemmleiste gequetscht, und die beiden Schalen des Weckers sind nicht neben- sondern übereinander angeordnet. Im vorderen Bereich des Gehäuses befindet sich außer der Erdtaste gar nichts. Der W 58 scheint so seine Schwächen gehabt zu haben. Bereits 1961 wurde er durch den W 61 abgelöst, der von außen jedoch fast genauso aussieht:
Innen wurde jedoch gründlich aufgeräumt. Jetzt sieht es hier wieder etwas konventioneller aus:
Auch bei dem oben abgebildeten Apparat handelt es sich um einen W 61, er gehört mit seiner weißen Gehäusefarbe aber eher zu den Exoten, die meisten dieser Apparate waren schwarz. Allerdings scheint dieser Apparat einen schweren Unfall hinter sich zu haben, danach wurde das Gehäuse vorne mit einer Art Spachtelmasse wieder gekittet. Auch der W 61 wurde nur in geringen Stückzahlen gebaut und 1963 durch den [W 63a] abgelöst, der von außen wiederum genauso aussah wie der W 58 und der W 61. Die größten äußerlichen Unterschiede bestehen in den Fingerlochscheiben (durchsichtig oder undurchsichtig) und in der Form der "Gabel": Spezialversionen wurden unter den Namen W 60 und W 62 hergestellt. |
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