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Die letzten Stabilen: Familie 7, 8, 9 und 0 – Seite 3 Drucken

FeTAp 881GbAnz-1

Mein FeTAp 881 GbAnz-1
Hersteller: DFG
Baujahr: wahrscheinlich 1986
Postapparat:  ja

Dieser Apparat gehört ebenfalls nicht zur Standardversion, ganz offiziell handelt es sich um einen "FeTAp 881 GbAnz-1". Er lässt sich erstens durch einen Schlüssel sperren und besitzt zweitens eine Gebührenanzeige, auf der ein Gesamtzählerstand und die Einheiten des letzten Gespräches angezeigt werden (wahlweise in Einheiten oder in DM). Damit war dieser Apparat gut für Kneipen u. ä. geeignet, und es war der Apparat für Wohngemeinschaften.

Damit die Gebührenanzeige funktioniert, muss von der Telekom ein spezieller Gebührenimpuls geschaltet werden, was ein bisschen mehr kostet. Zusätzlich zeigt das Display die gewählte Rufnummer an. Außerdem gibt es die Funktion der Wahlwiederholung und der Kurzwahl (zehn Nummern).

Tel 01 LX

Mein Tel 01 LX
Hersteller: SEL
Baujahr: Juli 1989
Postapparat:  ja

Statt 12 gibt es nun 16 Tasten, außerdem Wahlwiederholung und Stummschaltung. Die R-Taste übernimmt die Funktion der Erdtaste. Der Apparat kann von Impuls- auf Mehrfrequenzwahlverfahren umgeschaltet werden. Ab und an trifft man einen 01 LX sogar noch im Einsatz an, auch als Nebenstellenapparat in Firmen. Er dürfte einer der letzten aus dieser Großfamilie sein – der letzten, die aus klassischen Post-Apparaten bestand. Sie sollten mindestens zehn Jahre störungsfrei arbeiten und wurden bei einem Defekt repariert statt verschrottet. Dementsprechend sind sie wirklich stabil gebaut und können schon mal den einen oder anderen Schlag verkraften. Darauf wurde bei den Nachfolgern definitiv nur wenig Wert gelegt.

 
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