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Münzapparate Drucken

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Schon relativ früh gab es öffentliche Münzfernsprecher, die allerdings in der Anfangszeit noch ziemlich simpel aufgebaut waren: Man nahm den Hörer ab und drehte an der Kurbel. Daraufhin meldete sich das "Fräulein vom Amt" und forderte dazu auf, eine Münze in den Apparat zu werfen. Die Münze stürzte nun im freien Fall in das Gehäuse und traf am Ende ihres Fluges auf eine Metallglocke. In der Vermittlungsstelle wusste man nun, dass der Teilnehmer gezahlt hatte.

So ähnlich funktionierte auch der oben abgebildete Apparat. Die unterschiedlichen Münzarten fielen auf unterschiedliche Glocken, die entsprechende Töne erzeugten. (Nur bei Ferngesprächen.) So sah er von innen aus:


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12 Kassettenschlitzsicherung, 14 Einlaufkanal mit Aussortierung, 15 Fallkanal, 16 Klangeinrichtung, 17 Fallenkanal, 20 Aussortiertrichter, 21 Münzrutsche


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23 Rückgabehebel, 28 Münzkontakt, 30 Sperrmagnet, 32 Kassiermagnet, 31 Münzfühlhebel

Heute kämpfen "Münzer" mit dem Aussterben, Karten- und Mobiltelefone machen ihnen das Leben schwer. Bislang haben sie den Kampf aber noch nicht verloren.

Eine spezielle Variante des Münzfernsprechers sehen sie [hier].


Münzfernsprecher 28 c [5]


Münzfernsprecher 50 [5]


Fernwahlmünzfernsprecher 56 [5]


Münzfernsprecher 63 [5]


Münzfernsprechapparat M 69 aus der DDR. [6]

 
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