| Schaltanlage |
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Dieser Gang gehört zu einer Schaltanlage, mit der die elektrischen Anlagen des Kraftwerks (Kraftwerkseigenbedarf) geschaltet wurden. Hier konnten Anlagen an- und abgeschaltet werden, der Energiebezug wurde gemessen und es gab Schutzvorrichtungen, die bei zu hohen Strömen abschalteten. Sammelschienenspannnung war 500 V, eine früher übliche Spannung zum Betrieb von Drehstrom-Asynchronmotoren. Oben ein Amperemeter (0–600 A), rechts ein Drehstromzähler, links eine Schutzvorrichtung. Wurde ein bestimmter, einstellbarer Strom erreicht, begann ein kleines Uhrwerk zu laufen. Sank der Strom innerhalb der eingestellten Zeit nicht wieder unter den Schwellwert, wurden die Anlagen abgeschaltet. Oben werden die einzelnen Strangströme des Drehstromsystems angezeigt (0–2 kA), darunter wieder eine Schutzvorrichtung.
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